Der Ablauf einer Seebestattung

Sie müssen den Ablauf nicht allein organisieren. Während des gesamten Prozesses steht Ihnen ein persönlicher Ansprechpartner der Seebestattungsreederei Islumar zur Seite und koordiniert alle Schritte mit dem Bestattungsinstitut, dem Krematorium und den anderen Beteiligten.

Die genaue Ausgestaltung jeder Seebestattung richten wir gern nach den Wünschen der Verstorbenen oder der Angehörigen aus. Nach dem Todesfall in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wird  immer zuerst ein örtliches Bestattungsinstitut beauftragt, das die Versorgung und Abholung des Leichnams, die örtliche Trauerfeier und die Überführung in das Krematorium übernimmt.

Wenn der oder die Verstorbene den Wunsch hatte auf See bestattet zu werden, werden wir in der Regel entweder von den Angehörigen oder dem örtlichen Bestattungsinstitut kontaktiert.

Den Termin für die Seebestattung und die weiteren Einzelheiten wie Teilnehmerzahl, Abfahrtshafen etc. besprechen wir telefonisch mit den Angehörigen.

Wir senden danach eine Auftragsbestätigung an die Angehörigen sowie ein Urnenanforderungsschreiben an das Krematorium. Das Krematorium oder der Bestatter senden dann die Urne mit einem speziellen Urnen-Kurierdienst direkt an unser Kontaktbüro in Deutschland. vonr dort aus werden die Urnen persönlich im Handgepäck auf die jeweilige Insel und direkt bis aufs Boot überführt.

Auf Wunsch wird die Asche des oder der Verstorbenen in eine biologisch abbaubare Seeurne auch (Salzurne genannt) umgefüllt. Wir haben verschiedene Seeurnen vorrätig.

Zur Bestattungsfahrt treffen wir uns am Hafen der jeweiligen Insel. Die Urne haben wir inzwischen an Bord aufgebahrt und für Blumenschmuck und Körbe mit Blütenblättern gesorgt.

Nach der Abfahrt wird das vorgesehene Seegebiet angesteuert. Hier stoppt das Boot, und nach einer kurzen Ansprache wird entweder Seeurne feierlich zu Wasser gelassen, oder es wird die Asche direkt in das Meer gestreut. Diese Variante wird von den meisten Angehörigen gewünscht. Es werden dann die Blumen und Blütenblätter in das Meer gestreut und das Boot dreht eine Ehrenrunde um die Bestattungsposition.

Zurück im Hafen finden sich meistens die Angehörigen in einem der Hafencafés ein, um im Familienkreis des Verstobenen zu gedenken und die erlebte Bestattungsfahrt ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag wird die Seebestattungsurkunde erstellt und den Angehörigen übersendet. Das jeweilige Krematorium erhält eine offizielle Beisetzungsbestätigung. Die Fotos erhalten die Angehörigen auf einem Bilder-Chip oder als Download-Link.

Wenn Seebestattungen im Ausland konkret werden, entstehen schnell Fragen zu Organisation, Zuständigkeiten und rechtlichen Vorgaben. Mit unserem Fach-Newsletter für Bestattungsunternehmen und Pflegeeinrichtungen erhalten Sie regelmäßig kompakte Informationen, die Ihnen Sicherheit in der Beratung und in der Zusammenarbeit geben.